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Altenburger Luftsportverein e.V.

 

 

 

Alljährliche Kleine Segelflug Oldtimertreffen 

19. Kleines Segelflugzeug-Oldtimertreffen 19./20. August 2015 in Rothenburg / OL

Während der Anreise am Freitag, den 28.08., aus dem Ostthüringischen schwand die Hoffnung auf ein erfolgreiches Oldtimertreffen von Kilometer zu Kilometer. Nahezu die gesamte Strecke von über 200km wurde bei strömendem Regen zurückgelegt.

Doch – Oh Wunder- kurz vor Erreichen des Verkehrslandeplatzes Rothenburg drehte Petrus die Hähne zu. Am alten KRS-Hangar herrschte bei meinem Eintreffen schon reger Betrieb, unermüdliche Oldtimer-Enthusiasten rüsteten ihre Vögel auf und fachsimpelten.

Nach der Anmeldung beim Cheforganisator Volker Wollert wurde das Wohnmobil aufgebaut, und just zu dieser Zeit traf mit Torsten Brandt der erste ehemalige Altglietzener Segelflieger auf dem Campingplatz ein. Nach einem Jahr gab es natürlich sofort ausreichend Gesprächsstoff. Schnell war auch der Platznachbar Martin Pleizier vom Flugplatz Reinsdorf einbezogen, zumal wir schnell feststellen konnten, einen gemeinsamen Bekannten in Fliegerkreisen zu haben.

19. Kleines Segelflugzeug-Oldtimertreffen 19./20. August 2015 in Rothenburg / OL

Bald wurde dann auch der Bratwurstrost angeheizt, und bald fanden sich auch Elke und Detlef Otto sowie Sylvia und Bernd Milke ein. Die Milke‘s waren neu in der Runde, aber das war kein Problem, schließlich kennt man sich aus vielen gemeinsamen Flugsportjahren in Gera. Leider hatte sich Elke verguckt, als sie vorgab, den „Butler“ auf dem Flugplatz gesehen zu haben. Ein Anruf bei Stefan bestätigte, dass er es diesmal nicht ermöglichen konnte, am Treffen teilzunehmen

Bei gutem Essen und mäßigem Getränkekonsum war es ein sehr angenehmer Abend für alle Beteiligten. Die Regenventile blieben auch weiterhin geschlossen, und so keimte wieder eine zaghafte Hoffnung für den nächsten Tag auf.

Kurz nach 06.00 Uhr am Sonnabendmorgen empfing mich dichter Nebel mit vielleicht 30m Sicht. Mit dem Fahrrad ging es zum Bäcker nach Rothenburg, und dann wurde mit Martin gemeinsam ausgiebig gefrühstückt, bevor man sich mit dem Rest der Leute vom Vorabend am Bergfalken-Anhänger zum Aufrüsten traf. Das war gerade abgeschlossen, als dann auch Dietmar Garnatz und Harald Grüssing. Der Nebel hatte sich inzwischen verflüchtigt, so dass dem Briefing nichts mehr im Wege stand. Wie bei der gesamten Organisation ging es auch hier kurz und geradlinig zu – oberstes Motto: Sicherheit, Sicherheit, Sicherheit.

Briefing

Leider brachte der Wind südliche Komponenten. So waren zum Ausräumen und Startaufbau ca. 2,5km Marschstrecke angesagt. Gegen halb 12 erfolgten die ersten von letztendlich 44 Höhenschlepps am Sonnabend. Außerdem wurden auch noch zahlreiche F-Schlepps absolviert. Die geringen Windgeschwindigkeiten und teilweise im Laufe des Tages sogar Rückenwind ließen keine riesigen Schlepphöhen zu, trotzdem war es für alle teilnehmenden Piloten eine reizvolle neue Erfahrung. Mit den Pirnaer Kameraden reiste dann auch noch unser früherer Altglietzener Mitstreiter Roland Ritter an. Auch „Nurmi“ kam vorbei, und auf dem Luftweg ließ es sich auch „Nörbi“ Mahlitz nicht nehmen, Rothenburg einen Besuch abzustatten. Eine zentrale Figur für die Altglietzener Altflieger war der hier fast beheimatete Klaus Altenburg.

Für den Bergfalken ergaben sich trotz der Vielzahl der Fluggeräte letztendlich doch 4 Flüge, so dass Torsten, Bernd, Harald und Dietmar Gelegenheit hatten, mit Detlef und mir die Schönheit der Lausitzer Heide- und Teichlandschaft aus der Vogelperspektive zu genießen. Die Sicht war nicht allzu gut, aber immerhin konnte man südlich des Görlitzer Hausberges, der Landeskrone, gerade noch die Konturen des Jested bei Liberec im Dunst erkennen und östlich davon die Höhenlinie des Isergebirges. Im Westen und Nordwesten fungieren die Kraftwerke von Schwarze Pumpe und Jänschwalde als markante Landmarken. Für mich waren wiederum die vielen Wasserflächen erneut, wie auch schon in Nardt 2010, beeindruckend, kannte ich doch die meisten dieser riesigen Löcher aus meiner Kindheit noch als aktive Tagebaue, an denen die Strecke zu den Großeltern in der Oberlausitz entlang führte.

Die hohen Lufttemperaturen forderten die Akteure beim Flugbetrieb bis gegen 18.30Uhr anständig. Doch dann folgte noch die obligatorische Gerätereinigung und das Abrüsten bzw. Hangarieren.

Gegen 21.00Uhr erfolgte dann nach Bekanntgabe des nächsten Ausrichtungsortes und der Auswertung der „Schönheitswertung“ die Eröffnung des abendlichen Buffets im Flugplatzrestaurant.

Auch dieser Abend klang dann noch bei „Hopfenblütentee“ vor dem Wohnmobil aus. Dabei besuchte uns Reinicke, der Flugplatzfuchs. Der schien ähnlichen Trubel gewohnt zu sein, denn in lediglich ca. 4m Entfernung schritt er an unsrem Tisch vorbei und beschleunigte seine Schritte auch nicht, als er wahrgenommen und angesprochen wurde.

Am Sonntagmorgen fiel dann nach ausgiebigem gemeinsamem Frühstück unsererseits die Entscheidung, aufgrund des späten Beginns und der langen Rückreise den Bergfalken doch gleich abzurüsten und nicht noch einmal zum Flugbetrieb anzutreten.

Startvorbereitung

Es war wieder eine sehr angenehme, perfekt durch Volker und sein Team organisierte Veranstaltung, die uns lange in Erinnerung bleiben wird. Von dieser Stelle aus ein herzliches Dankeschön an alle Organisatoren und fleißigen Helfer – wir haben uns pudelwohl gefühlt in Rothenburg. Auf das nächste Treffen in Hammelburg in der Rhön freuen wir uns trotzdem schon jetzt wieder und hoffen erneut auf eine rege Teilnahme der Altglietzener Altflieger, mit der Organisation werde ich schon bald wieder beginnen!

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Oldtimertreffen 2012 in Oschatz


Das Traditionstreffen 2012 liegt nun hinter uns. Trotz relativ spärlicher Beteiligung war es sehr erfolgreich. Großen Anteil daran hatte Wettergott Hugo, der uns gutes Fliegewetter geschickt hat. Noch am Sonnabendmorgen um 06.30 Uhr war ich mir dessen absolut nicht sicher, als noch ein derber Regenschauer auf das Dach meines alten Wohnmobils prasselte.

Bergfalke im Anflug

Am Freitagabend  tröpfelte es auch schon in unregelmäßigen Abständen auf das Vordach, was aber der intensiven Unterhaltung mit dem „Butler“ Stefan Kremzow keinen Abbruch tun konnte.
Bedanken möchte ich mich bei denjenigen, die sich noch vor der Veranstaltung  entschuldigt haben ( Fam. Morgner, U. Jeschke, M. Maneck, Heinz Kielmann, H. Rawald, R. Ladek, U. Schwarz u. T.Kubin ). Bei letzterem gab es dann am Sonnabendabend telefonische Glückwünsche von den in Oschatz versammelten zum Geburtstag...


Hendrik Rawald soll ich Grüße von seinem Klassenkameraden Hubert Maleschka ausrichten: „....sag ihm, dass er was verpaßt hat-...Schadensfrage geklärt!“
Zusammengekommen sind 17 Leute, die eine tolle Fangemeinde für das Bergfalken-Cabrio des Altenburger Luftsportvereins abgaben, denn sie haben alle an der Bewertung der am Oldtimertreffen teilnehmenden Flugzeuge teilgenommen. Das brachte das Cabrio auf das Siegerpodest und dem ALV einen Präsentbeutel ein.
Vielen Dank dafür.
Die Organisation durch die Oschatzer Kameraden war sehr gut vorbereitet. Für das leibliche Wohl war ausreichend und schmackhaft zu sehr moderaten Preisen gesorgt, Angela Pollmer und ihren Mitstreiterinnen gebührt ein großes Lob dafür. Auch die Durchführung des Flugbetriebes erfolgte trotz räumlich eingeschränkter Verhältnisse vor allem im Bereich der Landezone sehr zügig und diszipliniert. Bei der großen Anzahl der beteiligten Flugzeuge konnte z.B. das Altenburger Cabrio am Sonnabend 8 Flüge absolvieren, davon 7 mit früheren Altglietzenern und deren Angehörigen. Auch Frank-Dieter Lemke (Strausberg/FES), Roland Sturm (Pirna/FES) und die Brüder Maleschka (Eggersdorf/Eisenhüttenstadt/Langhennersdorf/Rhönadler) sowie unsere dänische Oldtimerfreunde (FES) und die Oschatzer Kameraden (ASK 21) beteiligten sich daran, die früheren Altglietzener in die Luft zu hebeln. Herzlichen Dank dafür.
Der Stellplatz meines alten Wohnmobils in der ersten Reihe neben dem Lande-T bot zudem beste Beobachtungsmöglichkeiten für das Treiben beim Flugbetrieb und zum ausgiebigen gemeinsamen  Gespräch.


Großen Erfolg hatte die liebenswürdige Intiative von Klaus Altenburg, ein Exemplar seines interessanten autobiographischen Buches mit persönlicher Widmung zu verlosen. Mit einer zahlenmäßigen Überlegenheit der Familie Lobeda war letztendlich Uwe L. der glückliche Gewinner.
Im Anschluß an diese Verlosung kam das Gespräch dann auf die Planung für 2013. Noch gibt es keine Klarheit, wo das nächste Kleine Segelflugzeug-Oldtimertreffen stattfinden wird. Im Gespräch war Bad Berka bei Weimar, aber eine Entscheidung dazu gibt es bislang noch nicht. Sobald das entschieden ist und ich die verbindliche Info darüber von „Lampe“ Frank-Dieter Lemke erhalten habe, werde ich Euch informieren.

Viel präziser fielen dann die Meinungen zur 675-Jahr-Feier von Altglietzen aus. Die Anwesenden befürworteten durchweg unsere Teilnahme an dieser Veranstaltung. Wir
sind sogar noch einen Schritt weiter gegangen. In sofortiger Abstimmung mit meinem Vorstand Detlef Otto wurde geklärt, dass ich mit der Altglietzener Ortschronistin, Frau Swiderek, Kontakt aufnehmen werde. Wenn im Rahmen des „Altglietzener Bilderbogens“ eine ausreichend große Fläche zur Verfügung steht, dann bringe ich einen Einsitzer  SZD-30 „Pirat“ mit 15 Meter Spannweite und ca. 7 Meter Länge vom ALV mit, damit wäre ein echtes, funktionstüchtiges und einsatzbereites Flugzeug vor Ort präsent, wie wir es auch auf unserem Flugacker in den 1970er Jahren genutzt haben.

Info von Gerhard Koch: „Nach der Schließung von Altglietzen waren die 1705 und die 1742 in EHSt bis 1989 im Einsatz. Danach gingen sie an irgendeinen Verein , keine Ahnung an welchen.
Die "Bocian" 3020 und 3021, Baujahr 1968, wurden auf Anweisung des ZV der GST nach 20 Jahren Nutzungsdauer abgeschrieben und auch auf Anweisung des ZV vernichtet (warm entsorgt). Der Warmentsorger war leider ich gemeinsam mit Atze jun.“. „Lampe“ will mich dazu auch noch konkret unterrichten. Wahrscheinlich ist die 1705 bei einem tödlichen Absturz in Strausberg(?) verloren gegangen, die 1742 soll aber noch fliegen...(wo???)
Am Abend gab es dann noch Videosequenzen von der Flugschau in Rana und eine Filmreportage über die Überführung einer Antonov AN-2 durch 4 sächsische Flugsportler aus der BRD nach Südafrika.
Gerhard Koch und Klaus Altenburg erweiterten diesmal den „harten Kern“ aus Stefan
Kremzow, Harald Grüssing, Dietmar Garnatz, Brunhilde, Frank und Uwe Lobeda, Klaus Wäsche, Bernhard Vandeck, Olaf Schulz, Holger Liebich und Roland Ritter.
Besonderer Dank hier nochmals an Dietmar und Harald, die auch am Sonntag wieder tatkräftig beim Abrüsten des Bergfalken mit angepackt haben.
Den Dank der Altglietzener Teilnehmer habe ich beim Abschied den Oschatzer Kameraden übermittelt, alle haben sich nach eigener Aussage in Oschatz richtig wohl gefühlt.
Stefan hat mir die Übermittlung von ausgewählten Fotos angekündigt, die ich Euch nach Erhalt kurzfristig übermitteln werde.
Als Fazit bleibt also festzustellen, dass es auch diesmal wieder eine gelungene Veranstaltung gewesen ist, deren beteiligte auf eine Fortführung im kommenden Jahr hoffen.
Vorerst aber konzentrieren wir uns auf die Vorbereitung unserer Teilnahme an der 675-Jahr-Feier und hoffen natürlich bei dieser Gelegenheit auch auf die Teilnahme von wesentlich mehr ehemaligen Altglietzener Fliegerseelen, wenn es gilt an der Ort der gemeinsamen Schandtaten zurückzukehren. Bitte seid so freundlich, werft einen Blick auf unsere Adressenliste und ruft all unsere in Eurer Umbebung ansässigen und noch nicht an das Internet angeschlossenen Mitstreiter mal an, um sie auf dieses Datum:
15. 06. 2013 vorzubereiten und sich diesen Termin ganz fett im Kalender vorzumerken.

Uwe Berndt

Weitere Impressionen finden sich im Bereich "Bilder"

Vergangene Treffen:

Erstmalig nahmen wir vom Altenburger Luftsportverein (ALV) am Kleinen Segelflug Treffen (KSOT) 2008 in Brandenburg-Mühlenfeld teil, das war damals bereits die 12. Auflage dieses vom Strausberger Frank-Dieter Lemke alias „Lampe“ initiierten Meetings alter erhaltener und neu aufgebauter historischer Segelfluggeräte, deren Betreiber und Freunde.

Nach schlechtem Wetter am Freitagabend herrschte Sonnabend und Sonntag dann bestes Flugwetter mit ergiebiger Thermik in allen Höhenlagen, so dass uns die dortige Flughöhenbegrenzung die Freude an der Aussicht auf die reizvolle wasserreiche Umgebung des Flugplates und der Stadt nicht trüben konnte.

SG 38 in Brandenburg

Wir sind sehr viel und auch lange geflogen, nicht nur mit unserem Bergfalken-Cabrio. So wurden auch Gummiseilstarts im „Hol’s der Teufel“ absolviert. Ich habe diesen herrlichen Schulgleiter aus der Winde geflogen. Leider konnten wir wenig interessiertes Publikum begrüßen, es flogen fast ausnahmslos teilnehmenden Piloten miteinander.

"Hohl´s der Teufel"

Erstes „Familientreffen“ in Perleberg

So kamen wir, Stefan Kremzow, ein Kamerad von meinem allerersten Flugplatz in Altglietzen, und ich, auf den Gedanken, unseren früheren „Haufen“ zusammenzurufen.

Es bot sich an, denn 1979, genau 30 Jahre zuvor, war unser Flugfeld dem Fortschreiten einer Kiesgrube und fiktiven Sicherheitsinteressen geopfert worden. Bis zur politischen Wende 1989 hatte es der Kiesabbau aber nicht über die gesamte Flugbetriebsfläche geschafft und wurde kurze Zeit später eingestellt. Damit war auch die letzte vage Hoffnung geschwunden, jemals wieder in Altglietzen fliegen zu können.

Frühere Altgliezener Fluglehrer vor unserem Cabrio in Perleberg

Die Idee eines solchen Wiedersehens im Rahmen des 13. KSOT in Perleberg wurde überall in Deutschland bei den alten Kameraden begeistert aufgenommen. Trotzdem war ich skeptisch bezüglich der Teilnahme. Um so mehr habe ich mich gefreut, als dann 44 frühere Altglietzener Segelflieger den Weg nach Perleberg gefunden haben.

Ob der Wiedersehensfreude nach so langer Zeit und dem vielen angesammelten Gesprächsstoff kam diese große Gruppe zwar recht spät erst an die Startstelle, aber es ist uns trotzdem noch gelungen, etliche von ihnen in die Luft zu bringen. Uneigennützige Unterstützung gewährte uns unser Freund „Lampe“, der uns seine K-7 zur Verfügung stellte. Leider beendete eine massive Gewitterfront den Flugbetrieb vorzeitig.

Besonders habe ich mich über die Teilnahme unseres Nestors Willi Priem, Jahrgang 1921, gefreut. Willi war ein Urgestein der ostdeutschen Fliegerei, er hatte bereits zu Zeiten des Dritten Reiches seinen Luftfahrerschein erworben und gehörte zu den Teilnehmern des allerersten Fluglehrerlehrganges in Ostdeutschland 1950 in Ribnitz-Damgarten. Er war der erste Gleitfluglehrer im damaligen Bezirk Frankfurt (Oder), als die Sportfliegerei wieder erlaubt wurde.

Die Altglietzener Altflieger waren so sehr von der Atmosphäre beim KSOT beeindruckt, dass sie mich spontan um eine Wiederauflage des Treffens 2010 baten.

K7 in Perleberg

Original Flugzeug wiedergefunden

Gastgeber des 14. KSOT waren die Kameraden des Fliegerklubs Nardt bei Hoyerswerda. Aufgrund der miesen Wetterlage sagten einige kurzfristig noch ihre Teilnahme ab, trotzdem trafen sich immerhin 14 Altflieger aus Altglietzen und nutzten auch die kurzen sonnigen Phasen zwischen den Schauern zum Mitfliegen. Einige flogen sogar mehrfach: Olaf Schulz erfüllte sich zwei Träume gleichzeitig – erster Flug im Cabrio und erster F-Schlepp. Beides trug er natürlich in seinem alten Flugbuch ein! Das machte auch Stefan Kremzow, der nach einem Flug mit „Lampe“ auf dem Bocian in der Gewitterthermik auch noch zur zweifacher Deutschen Motorkunstflugmeisterin Kathi Suthau zum Gästekunstflug in den Trener kletterte, um seine Kondition zu testen. Besonderes Highlight für diese Leute war das Wiedersehen mit einem ihrer früheren Flugzeuge. Die Lom 58-1 „Standard-Libelle“ D-2598, die von den Nardter Fliegerkameraden wieder aufgebaut wird, hieß früher DM-2590 und war in Altglietzen stationiert.

Gastflugvorbereiung in Nardt

Ein sehr glücklicher Umstand für uns vom ALV war die Anwesenheit eines Reporters der Thüringer Allgemeinen, der gleich mit uns Ostthüringern ein Video aufnahm.

Abschied und Wiedersehen

Anfang Januar 2011 nahmen 17 frühere Altglietzener Flieger in einer bewegenden Veranstaltung gemeinsam mit seinen Angehörigen Abschied von Willi Priem, der am 17.12.2010 seinen letzten Flug antrat. Leider war es mir nicht mehr vergönnt, meinen ehemaligen Fluglehrer, der von allen nur liebevoll „Vater“ genannt wurde, noch einmal in die Luft zu bringen. „Lampe“ hat einen sehr interessanten Nachruf auf „Vater“ verfaßt, der auch in der Flieger-Revue veröffentlicht worden ist. Alle früheren Flieger unter den Teilnehmern an dieser Trauerfeier sagten ihre Beteiligung am 15. KSOT in Anklam zu, ... und sie haben Wort gehalten, haben sogar noch weitere Interessenten mit nach Anklam gebracht. Bei sehr niedriger Wolkenhöhe und nachmittags dann auch noch teilweise Regeneinlagen trafen sich 24 Altglietzener, und auch hier sind wieder einige von ihnen in die Luft gegangen.

Willi Priem in Perleberg

Sehr gefreut habe ich mich über das Erscheinen von unserem geschätzten Freund Robert Seuß, Fördermitglied im Nachbarverein (Flugsportverein Altenburger Land) am Flugplatz Göpfersdorf. Robert hat es sich trotz seiner fast 85 Jahre nicht nehmen lassen, nach Anklam zu kommen, war er doch zur Kriegszeit zur fliegerischen Ausbildung dort auf dem Flugplatz. Leider hat er keine alten Bekannten wieder getroffen, worauf er ein wenig spekuliert hatte.

Bergfalke beim Aufrüsten in Anklam (mit neuem Anhänger)

Anders Stefan Kremzow, der früher als Flugzeugtechniker an der MiG-23 in Peenemünde tätig war. Er traf gleich drei alte Bekannte aus dieser früheren Zeit wieder. Einer davon, Harald Schlorff, ist als Segelfluglehrer in Anklam tätig. Harald flog früher auf der MiG-23, hat sein fliegerisches Leben auf dem Flugplatz in Gera begonnen.


Nächste Auflage in Oschatz

Das 16. KSOT wird vom 24. bis 26. August auf dem Flugplatz Oschatz stattfinden. Eine Internetseite mit allen wichtigen Informationen wurde vom Organisationsteam um Lother Niederlehner eingerichtet (→ Link)
Und die ersten Anmeldungen der Altglietzener Altflieger liegen bereits auch vor: Klaus Wäsche möchte dort unbedingt auf den Spuren seines Vaters wandeln, der zu Kriegszeiten im dortigen Fliegerhorst bei der Luftwaffe als Fluglehrer tätig war. Ähnlich ergeht es Heinz Kielmann. Sein Sohn Holger, ein Klassenkamerad von mir, war viele Jahre später in der Stadt als Regimentskommandeur tätig. Und natürlich hat auch Stefan Kremzow dieses letzte Augustwochenende 2012 als Termin schon wieder fest eingeplant.

Wir wünschen uns für dieses Treffen bestes Flugwetter mit maximaler Thermik, viele interessante alte Fluggeräte, jede Menge interessierter Zuschauer und Mitflieger sowie natürlich auch wieder so eine tolle Stimmung wie in den vergangenen Jahren.

Mir persönlich hat die Vorbereitung speziell des Treffens in Nardt sehr geholfen, eine Periode tiefgreifender gesundheitlicher Probleme verlustarm zu überstehen. Dafür bedanke ich mich bei meinen Kameraden vom ALV und aus Altglietzen.

Uwe Berndt

Für die Bereitstellung der Fotos danken wir:

- Thomas Lange (Fliegerclub Oschatz) KSOT Brandenburg
- Frank-Dieter Lemke (Fliegerclub Strausberg) KSOT Perleberg
- Uwe Lobeda KSOT Perleberg und Nardt
- Stefan Kremzow KSOT Nardt und Anklam

Wenn Sie weitere Informationen rund um das KSOT Treffen und den Einsatz unseres Bergfalken-Cabrio wünschen, können Sie sich gern bei uns melden. (→ Kontakt)


 
 

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